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PC-SIMULATION |
Unseren
Militärpiloten abgeschaut
von Peter
Sarkis, 13. August 1999
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Fulminanter
Start der F/A-18 in Emmen. Und ab geht's zur Kaffeepause nach Payerne!
Swiss Military 2000, - ein komplett überarbeitetes Produkt von Flylogic
- wartet mit beonders spektakulären Neuheiten im Bereich der dynamischen
Szenerie auf.
Sind Sie einer von denjenigen Piloten, der einfach auf die Piste rollt, weil im
Simulator ja sowieso keine anderen Flieger unterwegs sind, dann müssen Sie
sich diese Angewohnheit aber schleunigst abgewöhnen! Denn mit SWISS
MILITARY 2000 könnte es durchaus sein, dass Ihnen die gesamte Patrouille
Suisse im Landeanflug entgegenkommt. Wie es sich für einen
Militärpiloten gehört, empfiehlt es sich den Luftraum stets
aufmerksam zu überwachen.
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Kein Videofilm - es handelt sich um eine echte dynamische
Szeneriesequenz. Sie können mit Ihrem eigenen Flugzeug um die Patrouille
Suisse herum oder der Formation nachfliegen |
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Verbesserte Szenerie und
erst noch dynamisch
Da sich der Kampfpilot vor allem an markanten Punkten im Gelände
orientiert, hat man besonders darauf geachtet, gut sichtbare
Orientierungshilfen in die Szenerie einzubauen. Grosse Passtrassen wie
Gotthard, Susten, Oberalp, Simplon sowie auch Stauseen zeigen dem Piloten den
Weg zum sicheren Abstieg auf einen der zahlreichen Militärflugplätze.
Die unmittelbare Umgebung der Plätze sind mit Dörfern, Siedlungen und
Strassen, die nachts sogar beleuchtet sind, ausgestattet worden. Auf den
Flugfeldern selbst fehlt es an nichts: Fangseile an den Pistenenden, bewegliche
Radaranlagen, Barrieren, Schutzwälle, statische Flugzeuge und vieles mehr.
Dynamik kommt spätestens dann auf, wenn ein Tiger oder eine F/A-18 in
horrendem Tempo vorbeidonnert. Ganz allgemein herrscht auf den grösseren
Flugfeldern wie Dübendorf, Emmen oder Payerne ein Flugverkehr, als ob die
ganze Schweizer Flugwaffe unterwegs wäre. In Emmen kann man zum Beispiel
die gesamte Patrouille Suisse verfolgen, wie sie sich zum Landeanflug
einfädelt. In Mollis wird gerade der «Tunnelflug» mit der
attraktiven Kreuzung geübt (siehe Bild).

Panel des
Hochleistungshelikopters Super Puma. Korrektes Rotieren damit ist keine leichte
Aufgabe, vielleicht hilft der funktionstüchtige
Rückspiegel |
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Fluggeräte und deren
Panels
Angefangen bei der legendären JU 52 bis zum modernsten Waffenträger
F/A-18, alle sind sie vertreten. Selbst die schon seit geraumer Zeit
ausgemusterten Vampires, Venoms und Hunters können wieder zum Leben
erweckt werden. Auch der sehr anspruchsvolle Super Puma Helikopter wartet auf
seinen Einsatz. Alle Flugzeuge und Helikopter haben ihre eigenen Panels und
sind mit den dafür eigens kreierten Sounds ausgerüstet. Wer nicht
gerne alleine fliegt, lässt sich mit einem Mausklick von einem durch die
Frontscheibe gut sichtbaren sogenannten «Escorting Aircraft»
begleiten. Beim Tiger der Patrouille Suisse sind es sogar deren drei
Begleitflugzeuge!
Was das Umsetzen der Flugdynamik der einzelnen Fluggeräte anbelangt, so
hat man sich vor allem auf die dafür erhältlichen technischen Angaben
abgestützt. Die extremen aerodynamischen Verhältnisse an den
Flügeln einerseits und die ausserordentlichen Triebwerksleistungen
einzelner Kampfjets andererseits verlangten beim Programmieren dieser
Fluggeräte etwelche Kompromisse einzugehen.
Mit wenigen Einschränkungen sind alle Flugzeuge, ausgenommen die beiden
Helikopter Alouette 2 und Super Puma, auch im MS Combat Flight Simulator
einsetzbar. |